Pelz24.ch

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Pelze sind besonders in der Welt der Reichen und Schönen sehr beliebt.

Doch schon in der Steinzeit war Pelz ein wichtiges wärmendes Kleidungsstück, das zudem schmückte.

Nutria-PelzDoppelmoral bei Pelz

Heute gibt es bei Pelz eine Doppelmoral. Leute, die täglich Fleisch getöteter Tiere , halten es für unmoralisch einen Pelz zu tragen, welcher - ganz im Gegensatz zum innert Minuten verspeisten Stück Fleisch - ein lang und über Generationen hinaus Wärme gibt.

Ein Pelz ist nichts anderes, als ein Säugetier-Fell, das Kleidungsstücken wie z. B. Pelzmantl und Mützen verarbeitet wird.

Die beliebtesten Pelzarten stammen von den Tieren Fuchs, Chinchillas, Iltis, Nerz un Nutria.

Heute werden 85 Prozent aller Pelze aus

Zuchttieren hergestellt. Die Pelze werden hauptsächlich in Europa (Italien, , Frankreich) verarbeitet.

In der heutigen Zeit werden nur noch etwa 15 Prozent Wildfang betrieben.

Kuerscher PelzDabei werden hauptsächlich Tiere gejagt, die als Schädlinge gelten: Wildkaninchen, neuseeländische Opossums, Waschbären, Hamster, Maulwürfe, Wiesel, Marder ect.

Es werden jedoch in Einzelfällen auch Haustiere wie Katzen und Hunde gezüchtet und zu Pelzen verarbeitet.

Katzenfelle werden meist zu Rheumadecken weiterverarbeitet. In der Schweiz und Österreich ist dies jedoch verboten.

Dennoch gibt es immer wieder Leute die sich dem Gesezt wiedersetzten. Mehr dazu hier.

Pelzverbote

Die Pelzverarbeitung, sowie der Pelzhandel von Tieren, die vom Aussterben bedroht sind, ist seit dem Jahre 1970 verboten oder stark eingeschränkt worden. Dies hat die Washingtoner-Arten-Übereinkommens-Organisation beschlossen.

In der Schweiz, Österreich und England ist die Zucht von Pelztieren wegen des Tierschutzgesetztes verboten.

In Ländern, in denen Pelztierzucht erlaubt ist (Bsp: Finnland und Dänemark) sind strenge Vorschriften auferlegt. Somit dürfen die Pelztiere nicht gequält werden. Bei der Tötung des Tieres ist vorgeschrieben, daß Tiere nur unter Betäubung oder unter anderen Gegebenheiten, nur unter Vermeidung jeglichen Schmerzes getötet werden dürfen.

In der EU ist ab 2010 der Import von Katzen-, Hunde- und Robbenfellen verboten worden. Auch Australien und die USA hat den Import von Katzen-, Hunde- und Robbenfelle verboten.

In Dänemark wurde die Fuchszucht verboten.

In China jedoch, wo es kein Tierschutzgesetzt gibt, blüht die Zucht von Pelztieren.

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March 04. 2017 21:08:38
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